Herzlich willkommen auf den Seiten des Kirchbauvereins St. Johannes Baptist Anrath e.V.!

Wir freuen uns, dass Sie sich für unseren Verein interessieren und hoffen, Ihnen auf diesen Seiten möglichst viele Informationen über unsere katholische Pfarrkirche St. Johannes Baptist und die Kapelle in Vennheide sowie über unsere Arbeit geben zu können.

Zur Website der katholischen Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist Anrath gelangen sie hier:

www.st-johannes-anrath.de

Anrath von oben sehen - Kirchturmbesteigung

Unsere Kirchturmbesteigungen erfreuen sich in den letzten Jahren zunehmender Beliebtheit. Schon der Aufstieg auf den Turm ist für so Manchen ein kleines Abenteuer. Erst geht es die lange steinerne Wendeltreppe hinauf bis in die “Uhrenstube”, von der man auch einen Blick in das Deckengewölbe der Kirche werfen kann.
Dann auf immer schmaler werdenden Holztreppen bis zum Glockenstuhl. Dort muss man unter der grossen Glocke hindurch “tauchen”. Schließlich gelangt man in ca. 48 Metern Höhe auf die Galerie, auf der man die Turmspitze umrunden kann. Von dort bietet sich ein grandioser Blick nicht nur über Anrath, sondern je nach Wetterlage bis nach Düsseldorf und sogar weiter. So Mancher hat von dort oben schon einen der mächtigen Bagger im Rheinischen Braunkohlerevier erspähen können.
Es geht sogar das Gerücht, auch der Kölner Dom hätte schon einmal ausgemacht werden können!
Unsere Kirchturmbesteigungen finden regelmäßig zum Anrather Brunnenfest und zum Anrather Weihnachtsmarkt jeweils Sonntags von 13:00 bis 17:30 Uhr statt.

Bei hohen Besucherzahlen ist der Aufstieg nur noch gruppenweise im 1/2-Stunden-Takt möglich.
Nur so kann die Sicherheit beim Auf- und Abstieg gewährleistet werden.
Kinder unter 6 Jahren dürfen leider nicht (auch nicht in Begleitung eines Erwachsenen) auf den Kirchturm.
Kindern bis zum Alter von 12 Jahren dürfen ausschließlich in Begleitung eines Erwachsenen bis zur Galerie.

Wir freuen uns über eine Spende pro “Besteiger” i.H.v. € 1,50 für Erwachsene und € 0,50 für Kinder bis 12 Jahren.
Sie können bei dieser Gelegenheit auch die von uns angebotenen Produkte erwerben. Die Einnahmen werden zu 100 % für den Erhalt der Pfarrkirche verwendet.
Sie dürfen aber auch gerne jederzeit etwas Kleingeld in unseren Spendentrichter in der Eingangshalle der Kirche rollen lassen!

Renovierung des Marianaltars abgeschlossen



Mitte Juli 2016 wurden die Arbeiten zur Restauration unseres Marienaltars abgeschlossen. Weitere Informationen und viele Bilder gibt es hier.

Unsere Tätigkeiten im Jahr 2015

Den in der Jahreshauptversammlung am 23.05.2016 vorgestellten
Tätigkeitsbericht für das Jahr 2015 können Sie hier als PDF-Dokument laden,
in dem Sie auf das Bild klicken.

In der Jahreshauptversammlung am 23.05.2016 wurde der bestehende Vorstand wiedergewählt:

1. Vorsitzender:
Alexander Poscher – Lerchenfeldstr. 129 – 47877 Willich-Anrath – Tel.: 0 21 56 / 915 66 88
Stellv. Vorsitzender:
Peter Theisen – Haus-Broicher-Str. 81 – 47877 Willich-Anrath – Tel.: 0 21 56 / 97 92 67
Kassenwart:
Klaus Fothen – Dimbkesfeld 7 – 47877 Willich-Anrath – Tel.: 0 21 56 / 41 91 33
Schriftführerin:
Annette Hegger – Kniebelerstr. 6 – 47918 Tönisvorst-Vorst – Tel.: 0 21 56 / 91 06 79
Beisitzer:
Ulrich Bons – Süchtelner Str. 13 – 47877 Willich-Anrath – Tel.: 0 21 56 / 41 01 9
Thomas Jöst – Steinstr. 28 – 47877 Willich-Anrath – Tel.: 0 21 56 / 48 14 93
Hermann Thees – Clörath 73 – 47877 Willich-Anrath – Tel.: 0 21 56 / 41 95 36

Die Kasse wurde geprüft. Der Kassierer und der Vorstand wurden entlastet.

Anrath-Aufkleber jetzt auch individuell bestellbar!


Wir bieten jetzt auch die individuelle Produktion unseres beliebten Aufklebers mit der Anrath-Skyline an. Ob ganz groß für´s Wohnmobil, auf dem neuen Auto in eigener Wunsch-Farbe, als schmuckes Wandtattoo oder aber in Glasdekorfolie auf dem Fenster – die Möglichkeiten sind vielfältig und individuell abstimmbar. Daher bei Interesse einfach anfragen unter: info@kirchbauverein-anrath.de

Renovierung des Marianaltars

Unser nächstes Projekt ist die Wiederherstellung des Marienaltares im Chor des nördlichen Seitenschiffes. In den 1960er Jahren wurde im Rahmen der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils in vielen Kirchen, so auch in Anrath, die vorhandenen Altäre verändert. Die bestehenden, an den Außenwänden der Kirchen angebrachten Altäre verloren ihre Funktion als Zelebrationsaltäre für Gottesdienste, da das Konzil die Feier der Messe mit dem Gesicht des Priesters zum Volk vorgab. Die drei Anrather Altäre wurden ihrer steinernen Basis beraubt und als Altarbilder an die Wand gehängt, teilweise auch herausgenommen aus ihrem räumlichen Zusammenhang. Dazu kam, dass die Neugotik bis weit in die 1980er Jahre, nicht als eigenständige Kunstepoche angesehen wurde. Die Zerstörung und Entfernung neugotischer Kunstwerke wurde also weitestgehend akzeptiert und toleriert.



Die steinerne Altarmensa (der Altartisch) wurde in den 1960er Jahren zerstört, Engelfiguren entfernt oder verändert. Es ist nicht unser Ziel, den aus dem Jahr 1898 stammenden Altar zu rekonstruieren. Der Altar soll wieder mit z.T. vorhandenem Material nur in seinen ursprünglichen Proportionen wiederhergestellt werden. Die rechts im Bild zu sehende Altarmensa aus dem Bestand des ehemaligen Anrather Krankenhauses wird hierzu verwendet und farblich angepasst. Eine Funktion als Zelebrationsaltar für Gottesdienste ist nicht vorgesehen. Die künstlerischen Arbeiten erstrecken sich auf die Ergänzung fehlender Figuren und Figurteile sowie die Stabilisierung des Altares als frei stehendes selbsttragendes Objekt. Durch Vermittlung aus dem Vorstand des Kirchbauvereins konnte eine polnische Werkstatt aus Stettin (heute Szczecin) gewonnen werden. Diese hat sich einen Namen gemacht durch zahlreiche Arbeiten z.B. in Danziger Kirchen. Die Kosten belaufen sich auf ca. € 26.000,-, die der Kirchbauverein vollständig übernimmt. Zuschüsse aus Kirchensteuermittteln sind für solche Projekte nicht vorgesehen. Es liegen uns aber bereits zweckgebundene Spenden in angemessener Höhe zur Realisierung für dieses Projektes vor.

Einladung zur 10. Jahreshauptversammlung des Kirchbauvereins

Herzliche Einladung zur Jahreshauptversammlung am Montag, den 23. Mai 2016 um 19.30 Uhr in der Josefshalle, Josefsplatz 17 in 47877 Willich-Anrath

Tagesordnung:

1. Begrüßung
2. Tätigkeitsbericht 2015
3. Bericht des Kassenführers + Spendenstand
4. Bericht der Kassenprüfer
5. Entlastung des Vorstand
6. Neuwahl bzw. Bestätigung des Vorstands
7. Neuwahl eines Kassenprüfers
8. Übersicht über die Renovierungsarbeiten in/an der Kirche
9. Verschiedenes

Neue Mitglieder und / oder Gäste sind herzlich willkommen.
Die Versammlung ist ohne Rücksicht auf Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

Mit freundlichen Grüßen
Der Vorstand des Kirchbauvereins St. Johannes Baptist Anrath e.V.

März 2016: Vortragekreuz restauriert



Bilder: Heinrich Stevens

In den vergangenen Wochen wurde ein über 200 Jahre altes Vortragekreuz durch den Anrather Juwelier und Uhrmachermeister Heinrich Stevens komplett restauriert. Dieses Kreuz ist von den Vortragekreuzen unserer Pfarre das größte, älteste und künstlerisch wertvollste. Aufgrund der sehr aufwendigen Gestaltung sowie massiver Schäden stellte die Restauration des Kreuzes sehr hohe Ansprüche an den Restaurator.

Das Kreuz wurde seinerzeit aus mehreren Schichten aufgebaut, wobei Messingplatten auf einem Hartholz-Kern fixiert wurden. Dieser Untergrund bildet die Basis für ein reiches ornamentales durchbrochenes Silberrankwerk, das mit ca. 200 Silbernägeln aufgebracht ist. Die Kreuzbalken zeigen florale Motive, die kleeblattförmig mit den Symbolen der vier Evangelisten abschließen.
Nach mehr als 200 Jahren waren die Messingplatten sowie das Silber oxidiert, die eingetriebenen 200 Silbernägel teilweise abgebrochen. Nach der Zerlegung des Kreuzes wurden die Messingplatten vergoldet und die Silberprofile mitsamt ihrer denkmalswerten Patina gereinigt und neu verankert. Durch die Vergoldung des Untergrundes und dem entstehenden Kontrast zur dunkleren Silberschicht wurde diese in einer ganz besonderen Weise hervorgehoben.
Der Korpus (Christi) aus Gelbguss wurde neu vergoldet, die Messingplatten ebenfalls, das Silberornament wurde gereinigt – hier hatten Generationen von Küstern mit Lack & Co eigene ‘Konservierungswege gewählt’ – und teilweise gelötet. Die historische Patina war leider nicht zu erhalten, aber das sind die Kompromisse, die jeder Restaurator eingehen muss. Fehlende Silbernägel wurden neu geschmiedet und der Knauf durch eine Messingtülle entlastet. Dabei wurde das Kreuz von innen derart stabilisiert, dass der Knauf jetzt nicht mehr die mechanische Belastung abfangen muss.
Durch Herrn Stevens hervorragende Arbeit wurde aus dem wirklich „heruntergekommenen“ Vortragekreuz wieder ein handwerkliches Glanzstück und Kleinod, das seiner sakralen Verwendung auch optisch wieder würdig wird.
Wir freuen uns sehr, der Gemeinde dieses schöne und historisch bedeutsame Objekt wieder übergeben zu können. Die Kosten der Restauration belaufen sich auf € 4.300.-, die der Kirchbauverein für die Gemeinde übernimmt. Herr Stevens, der ein absoluter Liebhaber solcher Handwerkskunst ist und dem Kirchbauverein schon oft mit seiner Kompetenz zur Seite stand, hat hierbei eine Arbeitsleistung erbracht, die durch diesen Betrag eigentlich nicht zu decken gewesen wäre.

Zusätzlich wurde auch noch eine 360°-Aufnahme des restaurierten Kreuzes erstellt, mit der man die vielfältigen Details der Arbeit virtuell erkunden kann. Diese können Sie sich hier anschauen (Flashplayer benötigt).

Hochaltar

Drei Stufen über dem Chor erhöht, die Mensa mit schwarzen Marmorsäulchen und Messingreliefs geschmückt, die Retabel, also das Altarbild, mit vielfältigem Figurenschmuck. Der Aufsatz des Mittelteils reichte bis in das dritte Feld des Chorhauptfensters.

Nach dem zweiten Vatikanischen Konzil sollte sich viel in der “Kirche” verändern. Dabei wurden viele Altäre unwiederbringlich zerstört. In Anrath wurden drei Teile des alten freistehenden Hochaltares neu zusammengestellt und an die Chorwand aufgehängt (Bild links unten).
Das rechte Bild stellt die Ursprungspostionen der drei Altarelemente dar. Vom Altartisch sind noch die Altarplatten aus Messing und die schwarzen Marmorsäulen vorhanden. Die links und rechts neben dem Tabernakel dargestellten Sichtblenden werden z.Z. im Pfarrarchiv aufbewahrt.

Unsere "St. Johannes Nachrichten", Ausgabe November 2015

In dieser Ausgabe:

· Denn sie bauten ein Abbild des Himmels
· Die Renovierung des Marienaltares
· Grußwort der evangelischen Schwestergemeinde
· Kirchen retten – wozu? Ist Umwidmung oder Abbruch besser?

Sie können diese 12-seitige Ausgabe als PDF-Dokument laden, in dem Sie auf das Bild klicken.

Tag des offenen Denkmals 2015



Zum Tag des offenen Denkmals laden wir am Sonntag, den 13. September 2015 von 13:00 bis 17:30 Uhr in unsere Pfarrkirche St. Johannes ein. Allen, die sich für die Geschichte und Ausstattung unserer Pfarrkirche interessieren, bieten wir um 14:30 und 16:00 Uhr eine Kirchenführung an. Die Mitglieder des Kirchbauvereins stehen Ihnen für Ihre Fragen und Anregungen gerne zur Verfügung. Neben den Produkten unseres Vereins werden von der Anrather Eine-Welt-Gruppe auch deren fair gehandelten Produkte angeboten.

Ältere Artikel finden Sie in unserem Archiv:

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